Die Krümel eines Zaunerkipferls liegen noch auf dem Teller neben mir und ich möchte mich sofort wieder auf den Weg zu Wiener Brot in die Tucholsky Straße machen, um Nachschub zu holen. Köstlich sind sie, die ein wenig wie rustikale Croissants anmutenden Hörnchen aus Dinkelmehl - zart gesüßt und mit Zimt gewürzt. Dabei konnte ich mich während meines Besuchs in dem ersten kleinen Laden von Sarah Wiener kaum entscheiden. Kaisersemmeln, Butterstangerln, Topfengolatschen und die kleine Auswahl an Kuchen sehen alle gleichermaßen verführerisch aus. Alles in Bio-Qualität und komplett frei von überflüssigen Zutaten! Hier ist nur drin, was wir auch zu Hause in unsern Kuchen rühren würden. Dies gilt natürlich auch für die Brote, um die es bei Wiener Brot in erster Linie geht. Sie werden von Hand geformt und in einem riesigen, mit brandenburgischem Robinienholz befeuerten Steinofen gebacken. Dabei entsteht eine wunderbare Kruste, die vor allem auch optisch etwas her macht. Besonders schön sieht das Berliner Weißbrot aus! Neben ungewöhnlichen Marmeladen, Weihnachtsplätzchen und den formschönen Emaille Dosen von Riess gehört auch der Kaffee von Andraschko ins erlesene Sortiment. Dem Andraschko, der uns mit dem Café Einstein in der Kurfürstenstraße einst die Wiener Caféhaus Kultur ins alte West-Berlin zurück brachte. Und so schließt sich mal wieder der Kreis und es findet zusammen, was zusammen gehört!
Montag bis Freitag 7 bis 19 Uhr
Samstag 8 bis 16 Uhr
Tucholskystraße 31, 10117 Berlin
www.wienerbrot.de
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